Nördlingen Groß war die Freude bei den Organisatoren, wie auch Athleten, als sich in diesem Frühjahr abzeichnete, dass der Ipf-Ries-Halbmarathon nach zweijähriger Zwangspause wieder als realer Wettkampf ausgetragen kann. Und so gingen in den vergangenen Wochen 470 Voranmeldungen ein, gefolgt von über 50 Nachmeldungen von Kurzentschlossenen am Wettkampftag selbst.

Und so füllte sich am vergangenen Samstag nach und nach die Straße vor dem Reimlinger Tor in Nördlingen mit Langstreckenläufern, die vor der Startlinie warteten, bis sie um 17 Uhr von Bürgermeister David Wittner mit dem klassischen Startschuss auf die 21,1 km lange Strecke geschickt wurden. Durch die Innenstadt vorbei am Kriegerbrunnen und über den Marktplatz ging es durch das Baldinger Tor, über den Bäumlesgraben, vorbei am Wilhelm-Christ-Bad in Richtung Lohmühle hinaus auf die freie Flur. Dabei zeigte sich bereits, dass mit diesem Wettkampf nicht nur Spitzenathleten angesprochen wurden, sondern auch ein breites Feld von Hobby-und Freizeitsportlern auf die Strecke ging. Auf den ersten 10 Kilometern über Kleinerdlingen, Holheim nach Nähermemmingen, wo bereits die Hälfte der Gesamtstrecke bewältigt war, zeigte sich das Läuferfeld noch als dichter Wurm, der sich durch die Landschaft zog. Auf befestigten Feld- und Radwegen führte die Strecke nun zwischen grünen und gelben Feldern weiter über Utzmemmingen und Trochtelfingen bis Bopfingen. Dabei ging es auf der zweiten Hälfte der Strecke leicht bergauf, leicht bewölkt und nicht zu warm waren es optimale Bedingungen für die Ausdauerathleten, die in den Dörfern auch von Bands und Zuschauern angefeuert wurden.

Ergebnisse:

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 3:15 min/km erreichte als erster Joachim Krauth von der Aalener Sportallianz nach nur 1:08:48 das Ziel, gefolgt von Timo Schmitz (TSV Oettingen) mit 1:13:59 und Steffen Thorwarth in 1:16:06.   Die drei schnellsten Männer bei der Siegerehrung (v.l.: Timo Schmitz, Joachim Krauth und Steffen Thorwarth)

Schnellste Frau war Christine Lernhard  vom SV Mauren in 1:30:28, ihr nur knapp auf den Fersen waren Lea Schmitz (TSV Oettingen) mit 1:31:37 und Elke Keller (LG Filstal) mit 1:32:07. Jüngster Läufer war Felix Jaumann (Jahrgang 2005) von den Ries Hornets Fremdingen mit 1:57:23, ältester Läufer mit 74 Jahren Ernst Wolf (LAC Essingen), der in beachtlichen 1:55:59 das Ziel erreichte. Weitere Ergebnisse sind unter www.ipf-ries-halbmarathon.de abrufbar.

Spendenaufruf:

Während der gesamten Veranstaltung wurden im Rahmen der Aktion „Treffer für Felix“ für den am seltenen Evans Syndrom erkrankten Felix aus Kerkingen zum einen auf die Möglichkeit der Registrierung bei der DKMS aufmerksam gemacht, zum anderen aber wurde Spenden gesammelt. Eine Nördlinger Sau wurde von Michael Dambacher über die gesamte Strecke als „laufendes Sparschwein“ getragen, um auf die Aktion aufmerksam zu machen.


Veranstaltungs-Kalender

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